AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Vermietung von Faltbooten und Zubehör

Allgemeine Bestimmung
Die nachstehenden Geschäftsbedingungen für Mietverträge geltend ausschließlich für alle von uns abgegebenen Angebote und für alle mit uns geschlossenen Verträge.

Anderslautende Bedingungen des Mieters gelten nur dann, wenn wir diese schriftlich bestätigen.

1. Allgemeine Bedingungen
Alle unsere Angebote sind zunächst unverbindlich. Sie sind rechtlich als Aufforderung zur Abgabe von Angeboten anzusehen. Angebote an uns sind erst dann rechtsverbindlich angenommen, wenn sie entweder durch uns schriftlich bestätigt oder unverzüglich nach Auftragseingang ausgeführt werden. Der Vertragsinhalt richtet sich dabei im Zweifel nach unserer Auftragsbestätigung und – sofern eine solche nicht ergeht – nach unserem Lieferschein. Auf Ihre (Mieter) Anfrage hin bekommen Sie von uns (Vermieter) einen Mietvertrag zugesandt. Mit der Unterschrift unter den Mietvertrag erkennt der Mieter die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vermieters an. Der Eingang des Mietpreises und der Kaution                               gilt als verbindliche Bestellung. Die Miete ist dabei für den vereinbarten Zeitraum, bei Mietbeginn, zu bezahlen.

Die vereinbarten Mieten und sonstigen Preise verstehen sich dabei jeweils inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Miete ist für die vereinbarte Mietzeit zu bezahlen, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Umfang der Mieter den Mietgegenstand tatsächlich benutzt. Von diesem Zeitpunkt an werden die Mietgegenstände für den Mieter reserviert und der Mietbeginn schriftlich vom Vermieter bestätigt.

Zusätzliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit unserer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.

2. Beendigung der Mietzeit und der Rücklieferung
Der Mieter ist verpflichtet, die beabsichtigte Rücklieferung des Mietgegenstandes rechtzeitig mit einer Frist von zumindest 14 Tagen vorher anzuzeigen, sofern nicht ein fester Rückgabetermin vereinbart ist. Es wird eine gemeinsame Besichtigung des Mietbootes vorgenommen, um etwaige Beschädigungen feststellen zu können. Der Umfang der etwaig vom Mieter zu vertretenden Schäden wird diesem unverzüglich mitgeteilt. Eine ordnungsgemäße Rückgabe des Mietgegenstandes gilt als beanstandungslos anerkannt, wenn erkennbare Mängel nicht unverzüglich, spätestens jedoch 1 Woche nach Rückgabe schriftlich beanstandet wurden.

3. Rücktritt durch den Vermieter:
Wenn die Vermietung der Boote durch den Vermieter abgesagt werden muss und auf Gründen beruht, die außerhalb seiner Einflussmöglichkeiten liegen (höhere Gewalt, Krankheit etc.) wird der Mieter umgehend informiert. Die geleisteten Zahlungen werden dem Mieter vollständig erstattet. Hieraus entstehen keine Schadenersatzansprüche gegen den Vermieter, außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.

4. Rücktritt durch den Mieter:
Der Mieter ist berechtigt ohne Angabe von Gründen jederzeit vom Vertrag zurückzutreten. Dieser Rücktritt muss schriftlich beim Vermieter eingehen. Liegt der Rücktrittstermin mehr als 30 Tage vor Mietbeginn werden 30 % des Mietpreises als Rücktrittsgebühr fällig, innerhalb von 14 bis 7 Tage 50% und innerhalb der letzten 7 Tage 100%.

5. Verpflichtung und Haftung
Der Vermieter verpflichtet sich die Mietgegenstände in gebrauchsfähigem und ordnungsgemäßem Zustand zu übergeben. Der Mieter verpflichtet sich die Ware sofort nach Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit zu prüfen. Im Falle einer schon vorhandenen Beschädigung, muss der Vermieter sofort darüber in Kenntnis gesetzt werden, damit dieser kurzfristig Abhilfe oder Ersatz leisten kann. Der Vermieter haftet nicht für Schäden, Verletzungen und Verluste die durch Eigenverschulden des Mieters oder Dritte entstanden sind. Die Benutzung der geliehenen Ausrüstung erfolgt auf eigene Gefahr, Eltern haften für ihre Kinder. Der Mieter verpflichtet sich zur sorgfältigen Behandlung der Mietgegenstände. Die Boote und das Zubehör müssen gereinigt, getrocknet und ordnungsgemäß verpackt zurückgegeben werden. Die Nachreinigung nicht ordnungsgemäß gereinigter Boote, wird dem Mieter in Rechnung gestellt.

Eine Versicherung für die Mietgegenstände besteht nicht. Für Verlust oder Beschädigung der Mietgegenstände inkl. Zubehör haftet der Mieter in vollem Umfang, maximal bis zum Wert des Mietgegenstandes.

Alle Mängel, Schäden oder Verluste sind dem Vermieter unverzüglich zu melden. Dabei sind normale Verschleißerscheinungen von der Schadensersatzpflicht ausgenommen. Schadenersatzansprüche gegen den Vermieter sind ausgeschlossen, es sei denn, dass er vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat. Bei verspäteter Rückgabe haftet der Mieter für den dadurch entstandenen Schaden. Eine vorzeitige Rückgabe der Mietgegenstände berechtigt nicht zur Rückforderung des Mietpreises. Vorfälle oder Ereignisse, die nicht im Einflussbereich des Vermieters stehen, berechtigen nicht zur Mietpreisminderung oder eines Schadenersatzes.

Der Vermieter ist berechtigt, zur Feststellung des Alters des Benutzers die Vorlage des Personalausweises und zur Feststellung der Schwimmkunde eine schriftliche Erklärung zu verlangen.

6. Versand und Übergabe / Übernahme
Die Boote werden von uns direkt an den Mieter übergeben. Der Mieter muss sicherstellen, dass die Mietgegenstände am vertraglich vereinbarten Ort entgegengenommen werden bzw. bei Abholung zum vereinbarten Termin bereitstehen.

Der Mieter verpflichtet sich die Mietgegenstände so zurückzugeben, dass sie spätestens am Tag des Vertragsendes bis 17.00 Uhr beim Vermieter eintreffen.

7. Datenschutz
Der Vermieter ist berechtigt alle Adressen und persönlichen Daten, die er aus der Vermietung erhält, zu speichern. Er verpflichtet sich die Angaben vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

8. Salvatorische Klausel
Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein, so berührt dies nicht die übrigen Regelungen.

Verpflichtungen des Mieters

  • Die Ausrüstung ist gemäß der Betriebsanleitung des Herstellers zu verwenden.

WICHTIG! Speziell die Faltboote können durch einen falschen Aufbau nachhaltig beschädigt werden.

Zudem ist die Betriebssicherheit nur bei korrektem Aufbau gegeben. Faltboote sind auf einem geeigneten Untergrund aufzubauen, Asphalt, Beton, grobe Steine etc., die das Gerüst oder die Haut beschädigen können sind zu meiden.

  • Der Mieter verwendet die Ausrüstung nur wenn sie vor dem jeweiligen Einsatz in einem guten Zustand ist, der keine Gefahren während des Einsatzes erwarten lässt.
  • Für die Erhaltung dieses einsatzbereiten Zustandes ist während der Mietdauer der Mieter verantwortlich.
  • Während der gesamten Mietdauer übernimmt der Mieter die volle Verantwortung für den ordnungsgemäßen Gebrauch, Nutzung, Sicherung sowie den Transport der Ausrüstung nebst Zubehör.
  • Der Mieter ist für die Einhaltung sämtlicher für seine Unternehmung relevanter Gesetze und Vorschriften verantwortlich. Vor allem auch der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Ausland.
  • Für Kinder unter 8 Jahren ist das Tragen von Schwimmwesten (oder Rettungswesten) Pflicht! Der Vermieter empfiehlt dringend auch für ältere Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene das Tragen von Schwimmwesten

(oder Rettungswesten). Hinweis: Bei Schwimmwesten handelt es sich um Schwimmhilfen.

  • Der Mieter ist nicht berechtigt, einem Dritten den Mietgegenstand entgeltlich oder unentgeltlich zu überlassen
  • Verstößt der Mieter schuldhaft gegen die vorgenannten Bestimmungen, ist er verpflichtet, vor dem Vermieter allen Schaden zu ersetzen, der diesem daraus entsteht.

Die Boote dürfen nicht genutzt werden, wenn

  • der Mieter, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Bedienung und Führung des Bootes offensichtlich nicht besitzt,
  • der Mieter, infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel offensichtlich in der sicheren Führung des Bootes behindert ist,
  • Kinder unter zwölf Jahren ist das Mieten der Boote nicht gestattet.

Vorstehendes gilt nicht, wenn die Übergabe eines Bootes zu Ausbildungszwecken erforderlich ist und der Gebrauch des Bootes unter der Aufsicht einer Person erfolgt, die mindestens 18 Jahre alt und Schwimmer ist.

Die Boote dürfen nicht bei Nacht, unsichtigem Wetter, Sturm oder aufziehendem Gewitter genutzt werden. Die höchstzulässige Personenzahl darf nicht überschritten werden.

Ein Kind unter zwölf Jahren darf in einem Boot oder nur mitgenommen werden, wenn ein Benutzer mindestens 18 Jahre alt und Schwimmer ist.

Der Vermieter weist ausdrücklich darauf hin, das im Bereich der Nord- und Ostsee mit Tidezeiten und starken Strömungen zu rechnen ist. Ferner sind unerwartete Wetterumschwünge keine Seltenheit und können zu erheblichen Gefahren führen. Auch im Küstenbereich ist mit Berufsschiffahrt und sonstigem Schiffsverkehr zu rechnen. Der Vermieter hat auf die daraus resultierenden Gefahren hingewiesen.

Der Mieter darf ein Boot nicht Personen zum selbstständigen Gebrauch überlassen, an die eine Übergabe nach oben Genanntem ausgeschlossen ist.

Mieter und Bootsführer haben dafür zu sorgen, dass

  • die höchstzulässige Personenzahl nicht überschritten wird,
  • die in dem Mietvertrag angegebenen Fahrtgrenzen nicht überschritten und die erteilten Auflagen eingehalten werden,
  • die vorgeschriebene Ausrüstung an Bord ist,

Mieter und Bootsführer der Boote haben dafür zu sorgen, dass bei einsetzendem Nebel, Sturm oder aufziehendem Gewitter das Boot sofort zur Betriebsstätte zurückkehrt oder, soweit dies nicht möglich ist, an einer geschützten Stelle des Ufers anlegt.

Weitere Bemerkungen:

  • Das Boot muss in und aus dem Wasser gehoben werden, Keinesfalls darf es über den Grund geschleift werden.
  • Das Anlanden hat mit Vorsicht zu geschehen.
  • Hindernis- und Grundberührungen sind zu vermeiden.
  • Boote dürfen nur leer oder im leicht beladenen Zustand getragen oder mit dem Bootswagen transportiert werden.
  • Große Lasten sollten erst im Wasser eingeladen werden.
  • Das Lagern der Boote bei direkter Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden.
  • Insbesondere auf den Luftdruck in den Luftkammern ist zu achten, ein zu hoher Druck, wie er z.B. durch die Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung entsteht, kann den Auftriebskörper (Schlauch) unbrauchbar machen.

Fahrten dürften nur durchgeführt werden, wenn der Bootsführer (die verantwortliche Person) über eine ausreichende körperliche und geistige Kondition verfügt und ein gute(r) Schwimmer ist.

  • Reparaturen sind nur zulässig wenn dies die Situation unbedingt erfordert. Eine nicht sach- und fachgerechte Reparatur stellt eine außerordentliche Wertminderung und potentielle Gefahr dar und begründet einen Schadenersatzanspruch des Vermieters.
  • Erfolgt der Einsatz des Mietgegenstandes im Salzwasser, oder anderen Gewässern, die Rückstände am Mietgegenstand hinterlassen können, so ist der Mietgegenstand regelmäßig, spätestens vor der Rückgabe gründlich und mit viel klarem Süßwasser, mit Hilfe eines weichen Schwammes, so zu reinigen, dass keine Rückstände zurückbleiben. Dabei darf keine große Kraft auf das Boot ausgeübt werden.
  • ausgeprägtes “Scheuern“ ist zu vermeiden, jede andere Art der Reinigung ruft zwangsläufig eine Beschädigung des Bootes hervor.
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